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Projekte Nigeria  Biogasanlagen


Seit 2012 sensibilisiert James Olusanmi die Bevölkerung in Oshogbo für den Nutzen kleiner Biogas-Anlagen.


Zu Demonstrationzwecken entwickelte er einige Prototypen und weckte mit Hilfe eines TV-Spots und Radiowerbung breites Interesse. So entstand auch eine Biogasanlage beim Olajumoke-Hospital in Ibadan.


Mit dem produzierten Kochgas soll die Patientenküche versorgt werden.


In Bremen entwickelten unsere studentischen Mitglieder eine Crowdfunding-Kampagne, um diese Küche zu erneuern und mit der Biogasanlage zu verbinden.



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Bau einer Biogasanlage


Bau einer Biogasanlage

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Biogasanlage für Haushalte

Unabhängigkeit und Umweltschutz: Biogas für ein Krankenhaus in Nigeria


Wir haben unser Ziel erreicht!  - der Bau der neuen Küche beginnt bald!



Im Juni/Juli 2015 haben wir ein Experiment gewagt: Unsere erste Crowdfunding-Kampagne. Innerhalb von wenigen Wochen haben wir auf der Plattform "EcoCrowd" der Deutschen Umweltstiftung eine Spendensumme von 2.650 Euro eingesammelt. Mit diesem Geld werden wir eine neue Küche für das Olajumoke Hospital in Ibadan bauen. Dort soll mit Biogas gekocht werden, das in einer bereits installierten Anlage mit den Abfällen des Krankenhauses produziert wird.


Dieses Projekt steht ganz im Zeichen unseres Ziels, erneuerbare Energien in Nigeria bekannter zu machen! Für ein Land, das bisher völlig vom Öl abhängig ist, bedeutet dies einen wichtigen Schritt in die Zukunft. Biogas ist durch und durch nachhaltig und hat positive Effekte auf Mensch und Umwelt:


Es ersetzt Energiequellen wie Dieselgeneratoren und schützt somit das Klima durch die Verringerung von CO2-Ausstoß.

Organische Abfälle (Küchenabfälle, Tierkot von Farmen etc.) können in der Biogas-Anlage auf "saubere" Weise entsorgt werden. So verringert sich zum Beispiel das Risiko von Infektionen.

Die Menschen müssen kein Feuerholz mehr sammeln. Gekocht wird mit dem Gas, das sich quasi von allein produziert. Die Biogas-Anlage bringt den Menschen somit ein Stück Lebensqualität und Unabhängigkeit.

Abholzung und dadurch entstehende Bodenerosion werden verringert, da Holz als Brennmaterial nicht mehr benötigt wird.

Als Nebenprodukt fällt organischer Dünger an. Dieser ist wesentlich umweltfreundlicher als chemische Düngemittel.


Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben! Einige von Ihnen haben sich als Tauschgut eine namentliche Dankeserwähnung auf unserer Webseite gewünscht. Wir danken daher an dieser Stelle insbesondere:


- Harald Fuchs

- Markus Wengrzik (mit dem Projekt "Pictorius Windkraft")

- Jörg Sommer

- Marc Rexroth

- David Stahmann